Schulz, nr. 12, Stuttgart ca. 1850

 

Die verkehrte Welt.

 

Friedrich Gustav Schulz was vanaf 1820 als één van de eerste lithografische drukkers in Stuttgart gevestigd. In de jaren ‘40 en ‘50  gaf hij de serie Stuttgarter Bilderbogen uit. Schulz produceerde ook meertalige prentenvoor de export; in soms wel vijf talen. In 1855 nam zijn zoon Constantin het bedrijf over.

De omgekeerde wereldprent is een uitgave van Schulz met nummer 12 in de serie Stuttgarter Bilderbogen. Litho met  3x3 afbeeldingen met tekst en vierregelige Duitse verzen.

Adres: Verlag & Eigenthum von Fried. G. Schulz in Stuttgart.

Vindplaats: verz Borms-Koop.

 

taferelen

1. De haan braadt de kokkin

2. Het kind draagt het kindermeisje

3. Een poedel dresseert een andere hond

4. De os slacht de slager

5. De gans mest de boerin vet

6. De pauke slaat de musicus

7. Het paard ment de man voor de wagen

8. De haas schiet de jager

9. Het paard roskamt de ruiter

 

  

teksten en verzen:

Der Hahn bratet die Köchin und spricht:

Kikrikieh ! Gelt dir ist’s wohl,

Dicke Köchin im Kasserol ??

’s kann deine Specke gar nicht schaden,

Wird er ein Bis’chen ausgebraten.

 

Das Kind trägt die Kindsmagd und spricht:

Ach, ist das ‘ne garst’ge Mode;

Muß man tragen solche Kinder;

Solche Hundertdreißigpfünder;

Schleppt man sich fürwahr zu Tode!

 

Der Pudel dressiert seinen Studenten und spricht:

Allez, Karo, Schön wart’auf !

Thu’ins glas die Schnautz und lauf !

Schnell von Boden weg - die Füß

Sonst gibt’s Holz  - auf Cerevis!

 

Der Ochse führt den Mezger, und spricht:

Ei, was muß ich zieh’n und zerren

An den dicken fetten Herren;

War ihm doch zu seiner Zeit,

Nie das Würstemachen/ Ochsenschlachten leid !

 

Die Gans stopft die Bäurin , und spricht:

Immer das wiederwärtige Schrei’en

Willst du denn nicht stille sein?

Ist’s bekannt doch Jedermann,

Daß das Stopfen nicht wohl thun kann !

 

Die Pauke schlägt den Paukisten uns spricht:

Krrum di dum! Krrum di dum !

Ei , so stell‘ dich nicht so krumm !

Recht aufs Fell, - fest aufs Fell !

Gelt ich kann’s du alter Gesell !

 

De Pferd kutschirt mit dem Postillon, und spricht:

Hüoh, Füchsle ! Rühr die Bein’!

Will jetzt auch mal Kuscher sein;

Lustig blasen , tüchtig knallen

Ei das mag mir wohl gefallen !

 

Der Hase lauert dem Jäger und spricht:

Hu ! da kommt er schon – der Alte.

Jetzt zum Schütze ! Ach wie schwer

Klopft mein Herz ! O wenn das G’wehr

Nur nicht gar so schrecklich – knallte !

 

Das Pferd putzt den Knecht und spricht:

Pfui wie ist der Bursch so schmutzig !

Schon eine ganze Stunde putz’ ich;

Bring ihn mit aller Müh’ nicht rein

Wollt ich doch lieber ein Stallknecht sein !