|
Der Hahn bratet die Köchin und
spricht:
Kikrikieh
! Gelt dir ist’s wohl,
Dicke
Köchin im Kasserol ??
’s kann
deine Specke gar nicht schaden,
Wird er
ein Bis’chen ausgebraten.
Das Kind trägt die Kindsmagd und
spricht:
Ach, ist das ‘ne garst’ge Mode;
Muß man
tragen solche Kinder;
Solche
Hundertdreißigpfünder;
Schleppt
man sich fürwahr zu Tode!
Der Pudel dressiert seinen
Studenten und spricht:
Allez,
Karo, Schön wart’auf !
Thu’ins
glas die Schnautz und lauf !
Schnell
von Boden weg - die Füß
Sonst
gibt’s Holz - auf Cerevis!
Der Ochse führt den Mezger, und
spricht:
Ei, was
muß ich zieh’n und zerren
An den
dicken fetten Herren;
War ihm
doch zu seiner Zeit,
Nie das
Würstemachen/ Ochsenschlachten leid !
Die Gans stopft die Bäurin , und
spricht:
Immer das
wiederwärtige Schrei’en
Willst du
denn nicht stille sein?
|
Ist’s
bekannt doch Jedermann,
Daß das
Stopfen nicht wohl thun kann ! Die Pauke schlägt den Paukisten uns
spricht:
Krrum di dum! Krrum di dum !
Ei , so stell‘ dich
nicht so krumm !
Recht aufs Fell, - fest aufs Fell !
Gelt ich
kann’s du alter Gesell !
De Pferd kutschirt mit dem
Postillon, und spricht:
Hüoh,
Füchsle ! Rühr die Bein’!
Will jetzt auch mal Kuscher sein;
Lustig
blasen , tüchtig knallen
Ei das
mag mir wohl gefallen !
Der Hase lauert dem Jäger und
spricht:
Hu ! da
kommt er schon – der Alte.
Jetzt zum
Schütze ! Ach wie schwer
Klopft
mein Herz ! O wenn das G’wehr
Nur nicht
gar so schrecklich – knallte !
Das Pferd
putzt den Knecht und spricht:
Pfui wie
ist der Bursch so schmutzig !
Schon
eine ganze Stunde putz’ ich;
Bring
ihn mit aller Müh’ nicht rein
Wollt
ich doch lieber ein Stallknecht sein !
|